Ich überarbeite gerade die Homepage

Beiträge stehen weiterhin zur Verfügung.
Sieht nur grad nicht so schön aus.
10.05.2024 Pläne sind zum ändern da

Moin. Na da hammas mal wieder. Während ich heute morgen nach einer Strecke schaute, fiel mir etwas interessantes ins Auge. Dies bedeutet aber ein ca 45min Führung. Also mal geguckt, bis wann ich am Campingplatz einchecken kann. War nicht so klar ersichtlich. Eventuell nur bis 17Uhr? Not sure. Also Ausschau nach einem anderen gehalten. Der nächstgelegene nimmt nur mit Vorreservierung und sah jetzt auch nicht so toll aus. Aber ich fand noch einen in der Nähe meines letzten Stops.

Während des Pläne umschmiedens luden meine Solarpanel noch ein paar Akkus auf und bis auf die Socken ist die Wäsche auch getrocknet gewesen. Hatte sie gegen 1Uhr nachts abgehangen da es so rüttelte am Zelt.

Kurz vor 10 ging es dann los. Der nächste Stop ist nur einen Steinwurf weit entfernt. Doolins Cave mit Europas größtem Stalagtiten (über 7m lang). Ob ich den aber heute sehen werde, ist noch fraglich. Alleine darf man nicht rein und die zwei die jetzt kamen, waren noch unentschlossen. Drückt mal die Daumen.

Inzwischen habe ich mir aber einen Platz für die Nacht organisiert. Ich kann bis 7 pm ankommen. Das sollte ich schaffen. Jetzt vllt doch erst noch einen Kaffee.

Also bis später dann…

Wir waren ein kleines Grüppchen von 6 Personen und der Guide, gleichzeitig der Besitzer der Höhle, hieß John. Moment, es hieß doch schon mal jemand John. Jupp der Herr vom Leuchtturm und ähnlich wie dieser, erweckte auch der hiesige John Geschichten zum Leben und gab eine wirklich unterhaltsame Führung.

Der Zugang für nicht Höhlenforscher benötigte 2 Jahre intensiver Handarbeit da sprengen nicht möglich war. Also wurden viele Bohrlöcher gebohrt und in diese dann Spreizer eingebracht um das Gestein zu brechen. Das so abgetragene Gestein mußte dann über 120 Stufen 70m in die Höhe gebracht werden.

Das unterhaltsamste aber war der Werdegang seine Tochter. Sie hat studiert, ging nach America und kam dann zurück um in der Höhle Ton zu bergen, aufzubereiten, zu verarbeiten und damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Nach diesem interessanten Erlebnis konnte die Fahrt entlang des WAW losgehen. Nächster Halt Corcomroe Abbey. Immer schön am Wasser entlang bei schönstem Sonnenschein.

Und auch hier fanden sich Gräber aktuellerem Datums. Das jüngste, welches ich sah war aus dem Februar 2023. Noch gar nicht so lange her.

Als nächstes sollte es durch Galway gehen. Ich fand dieses Städtchen in den 90ern echt schön, aber heute war es nur anstrengend. Touris die verkehrsmißachtend quer über die Kreuzungen liefen.  Generell war es recht voll auf den Straßen in und um Galway herum. Vllt machen die Leute Freitags schon früher Schluß? Jedenfalls war ich froh, als ich aus dem größten Verkehr raus war. Ach ja, einen Schnubsler gabs von meiner Seite aus. Ich fuhr so vor mich hin, der vor mir wechselte die Spur und hielt  und sah das die Ampel vor mir rot war. Ich also den Anker geworfen und dbei fiel mir auf, das es neben der roten Kugel noch einen grünen Pfeil für links und geradeaus gab. Also ich wieder Gas, im 5. echt ne Herausforderung, abe hatte geklappt. Entschuldigend noch die Hand gehoben für den hinter mir fahrenden Verkehr.  Seltsame Ampel…

Naja ich also raus aus Galway und der näheren Umgebung und wieder dem WAW folgen. Ein Blick auf die Tankanzeige sagte mir, man könnte mal drüber nachdenken. Nur irgendwie lag auf der Strecke keine Tankstelle und einmal hätte ich die Chance gehabt, in einen Ort hineinzufahren und zu suchen, da dachte ich noch, dat wird schon.

Naja, ich hab dann mitten in der Pampa und nach mehreren Ansiedlungen ohne Zapfe, dann doch mal Google befragt und siehe da, in 8km kam dann auch eine. Und die hat sich gelohnt.

Nach dieser Stärkung (oder Abkühlung) ging es weiter an der Küste entlang der gewundenen Straße folgend mit fast keinem Gegenverkehr. Auch sonst traf ich kaum jemanden bis auf gelegentlich Kühe die von einer Weide auf die nächste gebracht wurden. So zog sich der Tag gemütlich hin, nur kam ich meinem nächsten Ziel, Clifden Castle nicht wirklich näher.

Ich habe es mal geschafft, spontan anzuhalten

Dann wieder ein Ort  und jemand, dem man beim tragen seines Autos gerne behilflich gewesen wäre. Froh das er vorher abbog fuhr ich aus dem Ort heraus und an der Abfahrt zu meinem Campingplatz vorbei.

Halt, mag hier der ein oder andere rufen wollen, doch ich wollte mir ja noch etwas anschauen und Zeit war noch genug. Nur irgendwas stimmte mit den Kilometern nicht. Ich hatte eigentlich in Erinnerung, das die Ruine und der Campingplatz recht nah beieinander seien müßten.

Ich entschied mich, für heute abzubrechen. Ich bin ja auch schon den WAW nicht bis zum Ende gefahren, weil ich dachte es reicht nicht, also kann ich das Castle ja morgen machen. Ich will ja eh in die Richung.

Also nächsten Routenpunkt abbrechen. Dabei fiel mir dann mein Fehler auf. Ich hatte noch den alten Campingplatz in der Routenplanung drin. Per se nicht schlimm, aber an der falschen Navigationsposition. So sollte ich erst den weiter oben gelegenen Platz anfahren dann zurück zu Clifden Castle und dann zu meinem Zielplatz.

Naja, ich hatte dann auch keine Lust mehr und beschloß für heute mein Zelt aufzuschlagen. Also wieder Retour zu dem Abzweig zum Campingplatz und einchecken. Das Castle kann ich ja morgen machen. Am Campingplatz stellte ich auf einer dortigen Karte fest, daß das Castle nur 3km entfernt ist. Egal, Zelt aufschlagen und ab Essen fassen.

Ravi’s Pub. Recht voll da heute Livemusik aber wenn man nett fragt konnte man sich sogar was aussuchen. Neben der Band war mir zu laut, lieber weiter hinten oder noch besser auf dem Balkon mit wundervollem Ausblick und dezenter Musiklautstärke. So ließ es sich gut schmausen. Heute mal ein Lamb Stew. Und nun ab in den Schlafsack, wird langsam kühl. Habt nen schönen Abend.

So long…

dLzG