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Sieht nur grad nicht so schön aus.
04.05.2024 ab heute wird es wild

Ja Moin. Ab heute trägt mich wieder Ruby und nicht nur die eigenen Füße. Kurz vor Kinsale geht es auch schon los mit dem Wild Atlantic Way. Ich werde noch einen Abstecher zu einem Fort machen doch danach versuche ich mich nach den Zeichen richten. Der WAW soll gut ausgeschildert sein. Mal gucken, ob ichs hinbekomme. Zur Not hab ich ja noch ne  Karte im Gepäck. Und damit ich auch nicht zu spät ankomme, werde ich jetzt die Füße aus dem Bett schwingen und den Tag einläuten. Es ist hier 7:00 und ich bin eh schon ein Weilchen wach. Wäre auch schon fast um 3 Uhr aufgestanden weil man draußen schon viele Menschen hörte, dann viel mir ein, es ist die Nacht von Freitag auf Samstag und die Uni ist fast vis a vis. Naja, dann hab ich mich halt wieder umgedreht. Nu pack ma s aber.

Bis später…

Beim Frühstück gabs es ein kleines Pläuschchen mit einem Australier. Er erzählte, er hatte sich mal ein altes Motorrad gekauft, wollte es wieder flott machen und verkaufen. Von dem Erlös wollte er die Irlandreise bezahle . Naja, er ist jetzt zum zweiten Mal in England hat aber zuhause viel Spaß mit seiner Moto Guzzi 😀 Ist wohl die einzige Zugelassene ihrer Art in Australien, er würde also einen guten Preis bekommen, aber hey, was ist schon Geld wenn soviele Erinnerungen daran hängen. Lustigerweise war noch eine Australierin im Hotel sbgestiegen. Mit ihr kam ich kurz vor der Abfahrt ins Gespräch. Sie war bereits fast 3 Wochen hier und muß bald wieder nach Hause. Tja, ich hab die 3 Wochen noch fast komplett vor mir.

Gut gerüstet gegen niedrige zweistellige Temperaturen ging es los. Den Start des Wild Atlantic Way habe ich problemlos gefunden, für ein Foto war leider keine Haltemöglichkeit. Aber kurz darauf erreichte ich den ersten Sightseeingpunkt des heutigem Tages: Charles Fort bei Kingsale.

Da ich etwas früh dran war, gönnte ich mir noch einen Kaffee. An dem Wagen war fast alles aus Scrabble Buchstaben zusammengesetzt. Ich fragte, ob sie Scrabble mögen. Nein deshalb benutzt er die Buchstaben ja damit er kein Scrabble mehr spiele muß. Aber er hätte noch jede Menge Q umd Z im Angebot. Günstig abzugeben 😀

Und dann öffnete sich das Tor

Ein Fort mit bewegter Vergangenheit. Und in den Klamotten wurde es ganz schön warm. Aber es war auch ein herrliches Wetter heute.

Weiter gings dann zum Old Head und Lusitania Museum. Die Crushed Wall konnte ich nicht von nahem sehen, die Zufahrt war gesperrt. Und bis ganz nach vorne konnte man auch nicht, es sei den man ist Mitglied im dortigen Golfklub.

Die Lusitania war ein Passagierschiff mit über 1200 Passagieren an Bord  welches durch das deutsche U20 im 1.WK versenkt wurde. Das Wrack liegt immer noch vor Old Head.

Denkmal für die Lusitania

Weiter ging es zur alten Cost Guard Station an die ich aber nicht näher herankam

Auch der Wild Atlantic Way entwischte mir hin und wieder aber ich konnte ihn immer wieder aufspüren. Einmal sogar in die falsche Richtung, was mich zu einer kleinen Ehrenrunde über sehr „interessante“ Straßen führte. Hätte ich mich da lang gemacht hätte ich nicht nur sprichwörtlich in der Scheiße gesteckt. Aber es ging alles gut.

Mein nächster Halt war ein altes Franziskaner Kloster welches zumindets bis zum Ende des letzten Jahrhunderts als Friedhof genutzt wurde. Und zwar komplett. Timoleague Friary.

Und weiter ging es auf dem WAW und später auch wieder abseit, aber immer mit schönen nur wenig einsehbaren Kurven, rauhem und teilweise stark verschmutztem Straßenbelag, aber die Sonne lachte und ich mit ihr. So macht der Urlaub Spaß. Als letztes stand dann noch der Drumberg Steinkreis auf dem Program. Auch wieder etwas abgelegen doch wieder mit schöner Aussicht belohnt.

Nun galt es noch einen Platz für mein Zelt zu bekommen. Ich traf kurz nach 16 Uhr in Goleen Harbour ein und durfte erst mal telefonieren. Shawn war nicht in der Rezeption sondern oben auf dem Platz. Ich solle ruhig die Schotterstraße hochfahren. Sind nur 500m

Zum Glück nicht 500m Schotter, der hörte nach ca 200m aufwärts auf. Ich hatte trotzdem sicherheitshalbe das Notrufsystem deaktiviert. Wenn ich die Karre gelegt hätte, hätte es sofort ausgelöst. Das mußte hier nicht sein. Oben wurde ich schon erwartet und nett begrüßt. Es gab auch eine kleine Einweisung was ich wo finde und ich hätte sogar mein Motorrad mit zum Zelt nehmen können. Shawn verstand aber, daß ich es lieber auf festerem Boden wissen wollte.

Und das war auch gut so. Die Zeltplätze waren zwar gemäht aber es ist doch recht löchrig hier. Aber ich fand ein Plätzchen und baute auf.

Blick aus dem Zelteingang

Und bei soviel Sonnenschein durftem die Solarpanel sich um meine Akkus kümmern während ich mich in „The Wild West Bar“ im nahegelegenen Ort Goleen stärkte.

Zum Abschluß noch ein paar Bilder aus der Umgebung.

Machts gut und bis die Tage.

So long…

dLzG