
Kurz vor 5 Uhr morgens. Die Sonne erklimmt langsam den Himmel über Kecskemét. Der Earl ist Ready for Take off. Das erste Koffein erobert meinen Kreislauf 😁 Heute geht es endlich los.
Vor ca 3 Jahren sah ich im Internet das Foto einer phantastischen Passtraße und für mich stand sofort fest: Da muß ich hin. Doch das Ziel schien noch weit entfernt. Nun ist es zum Greifen nah.
Zufällig ergab sich die Chance für zwei Jahre nach Ungarn zu gehen und somit konnten die Reiseüberlegungen zur Transfaragasan endlich Form annehmen.
Nun sitze ich beim Frühstück, beginne einen weiteren Reisblog und gehe in Gedanken noch einmal kurz alles durch. Hab ich alles eingepackt? Ist der Earl „well prepared“? Und so langsam steigt die Vorfreude ins Unermessliche.
Heute wird es eine etwas längere Fahrt gen Sapanta in Rumänien. Mein erster Stop auf der Reise, ein erstes Mal Camping und die erste Sehenswürdigkeit. Es geht also gleich mitten hinein in den Urlaub😁
Nun gut, genug gesabbelt. Lassen wir den Worten Taten folgen und machen uns auf den Weg.

Habt alle einen wunderschönen Sonntag.
Bis später…
Sodele nu is später. Sogar später als gedacht😅 Hier ist es nämlich ne Stunde später als in Deutschland.
Aber wie lief der Tag jetzt eigentlich fragt ihr bestimmt. Naja erst mal ging es viel Geradeaus gespickt mit ein paar Kreisverkehren und dem ein oder anderen verpassten Abzweig. Ich gebe zu, auf den graden Strecken habe ich dann irgendwann den Tempomaten benutzt, so konnte man sich wenigstens mal ein bissl bewegen.
Und dann passierte es: Mit der Grenzüberschreitung machte ich einen Zeitsprung von 10:59 auf 12:00. Es gibt sie also wirklich, die Zeitreisen🤪
In Kroatien wurden die Straßen dann langsam besser. Nicht vom Belag aber von der Streckenführung. Auf den letzten 100km wurde es dann richtig schön kurvig bis haarnadelig. Auch wenn vor mir langsamere Fahrzeuge waren, konnte ich die Kurven dennoch genießen. Das machte Lust auf mehr.
Später… denn nun erreichte ich mein erstes Sightseeingziel: Cimitirul Vesel oder auch Fröhlicher Friedhof genannt. Dieser liegt in Sapanta und die bunten Holzkreuze sind mit Bildern und einem Spruch (leider war der Googleübersetzer hier wenig hilfreich) aus dem Leben des Verstorbenen verziert.









Auch die Kirche ist reich verziert und erstrahlt in vielen bunten Farben.



Anschließend ging es noch 4km weiter und nach 412km erreichte ich den Campingplatz Pastravul. Zuerst war ich etwas verwirrt. Es gab ein Schild und Sanitärgebäude auch eine Wiese zum Campen. Aber weit und breit kein Mensch. Ich erinnerte mich, das man im Restaurant mit Karte zahlen konnte… also ging ich rüber und fragte nach. Alles klar, ich soll mir einfach ein schönes Plätzchen suchen. Das Frühstück mußte ich leider ausschlagen da ich um 9Uhr morgen ganz woanders sein will. Aber das, ist eine andere Geschichte.

So sah es bei meiner Ankunft aus. Während ich das Zelt aufbaute, kamen zwei weiter Camper. Und als ich vom Essen wieder kam, waren noch 3 WoMo materialisiert.
Ich zog dann noch mein Zelt etwas zur Seite da ich auf einmal mitten im Mittelpunkt stand. Da ich zwei Nächte bleibe, will ich morgen niemandem bei der Abreise im Weg stehen.

Wir haben es jetzt 20:00. Ich muß morgen früh ca 80km zum nächsten Sightseeingpunkt fahren. Um 9:00 sollte ich da sein, sonst verpasse ich es vllt… und das will ich nicht.
Also habt alle einen schönen Abend und eine kühle Nacht.
dLzG