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Sieht nur grad nicht so schön aus.
20.10.2025 zurück in der Zeit

Nach einem sehr kühlen Morgen, nicht mal der heiße Kaffee schaffte es, meine Hände durchzuwärmen, sitze ich nun im Aphitheater von Burnum umd warte auf den Begin der Frühvorstellung. Ich befürchte nur, das ich ein paar Jahrhunderte zu spät komme.

Schade dennich hatte auf ein paar Otternasen gehofft, aber das macht nichts. Der Tee und die Sonne werden trotzdem genossen und dann schaue ich mir weiter die Gegend an.

Nächster Halt Manojlovac Wasserfall. Auch hier bin ich wieder völlig allein. Nicht mal ein Ticketabreißer ist hier. Zuerst gibt es einen schönen Rundblick von oben.

Anschließend geht es mal wieder steil bergab. Ja ich hör euch schon rufen: Bedenke, Du mußt das alles wieder hoch. Aber hey, der Tag ist lang. Vllt habe ich ja Glück und am Ende wartet ein Regenbogen, ähm Aufzug meine ich…

Nein nur ein vergessenes Zeitalter. Die Überreste eine alten Mühle, vom Efeu überwuchert, aber man kann, dank der gestrigen Lehrstunde einige Sachen erkennen.

Es wurde hier nicht nur gemahlen, sondern in der Höhle wurden auch Wollstoffe gewaschen, um sie geschmeidiger zu machen. Ich bin aber nicht bis in den letzten Winkel gekrabbelt. Bin ja alleine, könnte man machen, wenn was passiert, wirds blöd. Also schön artig noch einen Blick auf den Wasserfall und die interessanten Gesteinsformationen.

Dann ging es wieder ein Stück hoch und den Abzweig zum Bereich über dem Wasserfall weiter hoch. Hier darf ich dann gleich erst mal runter gehen bevor ich den Rest des ganzen Weges wieder hoch zum Auto kraxel. Aber erst mal den Ausblick bei einem Schlückchen Tee genießen und die Seele und Beine baumeln lassen

Bis später…

Der nächste Halt wurde durch ein geschlossenes Gate vereitelt. Es wäre das Burnum principum gewesen. Auch ein Überbleibsel aus der Römerzeit.

Als nächstes stoppte ich am Eko Kampus Krka. Hier kann man unter anderem die Fundstücke aus dem Amphitheater anschauen.

Nun denn, es war noch früher Nachmittag also fuhr ich noch zur Roski Slap. Der Eintritt für alles war heute morgen schon am Amphitheater entrichtet worden.

Hier war ich erst ein wenig enttäuscht. Man sah wieder eine aufbereitete Mühlenanlage aber nur einen sehr dürftigen Wasserfall.

Wat nun fragte ich mich. Zum Zeltplatz zurück? Dafür war es zu früh. Hm, auf einer Schautafel waren mehrere Lehrpfade ausgewiesen. Ich beschloß, die Höhle zu besuchen. Kam aber erst mal nicht weit. Zumindest voran, dafür hoch hinaus. Ein spontaner Ausflug zu einem Aussichtspunkt entpuppte sich als schöne Kletterei.

Und wieder hieß es bei einer kleinen Pause die Seele und die Beine baumeln zu lassen. Auf dem Weg nach unten mußte man etwas mehr aufpassen, aber ab und zu konnt man einen Blick in die Landschaft werfen.

Endlich wieder auf gerader Ebene beschloß ich, dem Weg zur Höhle weiter zu folgen. Naja und dann passierte es.

Ich konnte nicht widerstehen. Hört auf, interessante Punkte irgendwo weit oben oder unten zu finden. Aber ja ich ging die Stufen hoch. Die Füße brannten inzwischen und die Oberschenkel ächzten, aber ich ging Stufe für Stufe nach oben und genoß die Aussicht.

Nur die Aussicht… die Höhle war leider verschlossen. Also stapfte ich wieder nach unten und ging noch den Rest bis zu dem hölzernen Pfad über die Halsketten, der natürlich auch noch in der Reparatur befindet.

Aber die letzten freien Meter betrat ich und erhaschte eine Ahnung davon, wie es wohl ist, wenn man hier komplett hinüberwandern könnte.

Mit diesem Blick verabschiede ich mich für heute. Ich gönnte mir später noch ein reichhaltiges Abendbrot und werde demnächst müde auf meine Isomatte sinken. Morgen werde ich wieder zurück nach Kecskemet fahren. Die Wetterprognosen sehen gerade nicht so toll für Camping und Activeurlaub aus. Da werde ich dann ab Mittwoch die passive Urlaubsphase einleiten.

Ach ja eins noch, ich bin heute die Strecke des Hillclimb einmal runter und am Ende des Tages wieder hoch gefahren. Ich habe nicht wirklich eine gute Position zum Zuschauen entdeckt, aber hoch fahren hat mit dem Auto echt Spaß gemacht. Und daß, obwohl ich in meiner Spur blieb. Spurhalten ist hier wohl nicht so usus in Kroatien. Hatte ich schon von nem Kollegen mal gehört und nun selbst regelmäßig erlebt. Schee wars trotzdem hier.

So long und bis zum nächsten Urlaub.

dLzG